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blog als buch

Tag 1: Bangkok

Tag 2: Bangkok – one more time

Tag 3: Bangkok – immer noch

Tag 4: Welcome to Cambodia!

Tag 5: Angkor, die 1.

Tag 6: Angkor, die 2. – Angkor Wat

Tag 7: on the road nach Phnom Penh

Tag/day 8: Kochkurs/Cooking Class

Tag 9: entsetztes Schweigen – Killing field

Tag 10: Mangroven und Urwald

Tag 11+12: am Strand, Land und Leute I

Tag 13: noch ein Markt, Land und Leute II

Tag 14: ab ins Paradies

Tag 15-17: ein schwimmendes Hotel und ein aufregender Dschungeltrip

Tag 18-20: Nixtun, ein Wasserfall und nächtlicher Besuch

Tag 21: Phnom Penh again

Tag 22: der letzte …

Tag 23: Abreise

 

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Tag 23: Abreise

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Um 3:40 klingelt der Wecker – erbarmungslos. Um 4:00 ist der Transfer zum Flughafen bestellt. Um 4 Uhr ist niemand da, der Portier schläft und weiß dann auch nix von irgendwas und an der Rezeption ist niemand anzutreffen  – Panik macht sich breit! Schließlich wird ein Rezeptionist geweckt, der Englisch spricht und versucht, ein Taxi zu rufen – wir müssen zum Flughafen!! Keine Antwort auf mehrere Anrufversuche – was tun? Schließlich kommt um 4:15 doch noch unser Wagen (Zitat des Fahrers: “Sorry, I’m late.” – jaaaaa, haben wir gemerkt!!), also auf zum Flughafen. Dort fragen wir uns, wozu die Eile? Die Check-In-Schalter sind noch geschlossen, der Flughafen erwacht erst langsam zum Leben. Um 5:00 ist Dienstbeginn … erst einmal durchatmen – ruhig Blut!! Alles gut, um 6:00 sitzen wir im Flieger nach Bangkok. Dort dann der nächste Schock: Unser Flug nach Frankfurt wurde annulliert, wegen der Streiks der Lufthansa-Piloten … *besser kein Kommentar* … was nun? Wie geht es weiter? Wann bekommen wir einen Flug? Wo ist unser Gepäck, das über Frankfurt bis Innsbruck durchgecheckt wurde? Schon wieder schleicht sich Panik an … Am Lufthansa-Schalter kann man uns sicher helfen, aber wo ist der? Eine elektronische Anzeige schickt uns quer durch den Flughafen – falsch – ein Typ an einer Info schickt uns wieder zurück – nochmal falsch – ein anderer Angestellter weist uns endlich den richtigen Weg – durch eine Handgepäckskontrolle – Schuhe aus – Ganzkörperscan – nächste Info. Die Dame dort ist sehr hilfsbereit und ruft am Lufthansa-Schalter an. Da meldet sich aber niemand, die sind erst ab 8:30 da – es ist inzwischen 8:15. Ruhig bleiben! Wir versuchen im Internet an Infos zu kommen, doch das WLan mag uns nicht – keine Verbindung … grrrrr … zurück zur Dame an der Info. Die hat inzwischen am Lufthansa-Schalter jemanden erreicht und erklärt uns, wohin wir müssen. Endlich eine vernünftige Auskunft! Der Herr bei Lufthansa ist total nett und wir haben großes Glück: wir werden auf einen Flug von Thai-Air umgebucht, der zwar 25 Minuten später startet, aber zur gleichen Zeit in Frankfurt landet wie unser ursprünglicher Lufthansa-Flug, also werden wir auch noch den Anschlussflug nach Innsbruck erreichen und unser Gepäck wird auf die Thai-Maschine umgebucht! Erleichterung!! Nun aber erst mal ein Kaffee, und zwar ein anständiger, also auf zu Starbucks. Die 13 USD für 2 Kaffee und 2 Muffins können uns nun auch nicht mehr schocken …

Nun sitzen wir hier am Gate und warten auf unseren Flug – in 2 Stunden sollte es soweit sein – ich bin zuversichtlich, dass nun alles gut geht!

Genug Zeit also für ein kurzes Fazit unserer Reise:

Kambodscha ist …

… langsam: Die meisten Autofahrer sind unterwegs wie auf Schlaftablette, nur die Mopeds kennen ein Gaspedal, sind allerdings alle gedrosselt und vorschriftsmäßig unterwegs, doch gegenüber den meisten Autos wirken sie einfach rasend schnell Zwinkerndes Smiley.

… unpünktlich: Kambodschanische 5 Minuten sind dann doch etwas länger als europäische Zwinkerndes Smiley und dauern etwa 15-20 Minuten. Unser Fahrer heute morgen hatte seine Verspätung auch ganz locker gesehen. Verwöhnt von der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Fahrer unserer Reiseagentur haben wir damit einfach nicht gerechnet. Was lernen wir daraus? Immer eine halbe Stunde Verspätung einplanen und unbedingt einen Wagen vorbestellen, wenn man vor 6:00 früh los muss, denn Taxi ist da noch keines zu bekommen. Nebenbei hat man hier die Ruhe weg: 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein? Bei Flügen am frühen Morgen sinnlos … Dienstbeginn ist eh erst um 5:00!

… “teuer”: Also jetzt nicht für unsere Verhältnisse aber in Relation zum Durchschnittseinkommen teilweise schon: so kostet zB ein Liter Benzin 1 USD, das ist 1% des Durchschnittseinkommens eines Kambodschaners! In so ein Tuk-Tuk-Moped passen 2,5 l, wie weit damit gefahren werden kann, weiß ich aber nicht. Auch ein Essen mit 2,00 USD ist dann doch relativ teuer.

… freundlich: Das muss natürlich auch gesagt werden: Die Kambodschaner sind durchwegs seeeeehr nett, hilfsbereit, freundlich, zuvorkommend, überhaupt nicht aufdringlich und sehr bemüht, den Aufenthalt so schön wie möglich zu machen.

… geschmackvoll: Das bezieht sich sowohl aufs Essen als auch auf die Hotels: Das Essen ist würzig aber nie scharf (aber Achtung: viele Restaurants bieten asiatische Gerichte aus verschiedenen Ländern an und da kann das ein oder andere schon ziemlich “feurig” sein), die Früchte einfach himmlisch gut! In den Hotels haben wir nie Kitsch gesehen, alle waren sehr schön und dezent eingerichtet, angenehm geräumig und stilvoll.

… tierisch ungewöhnlich, aber auch tierisch leer: Zwei Tiere haben es mir besonders angetan: der Popo-Löwe (typischer Khmer-Stil) und ein Gecko, den wir zwar nie sehen aber umso öfter hören konnten – er ruft seinen Namen “Gecko” … krass!! Ansonsten waren unsere Tiersichtungen enttäuschend – wir hatten dann doch eine Vielzahl an Exotischem erwartet, es sollte ja auch einiges zu sehen geben, aber wir haben wohl mehr gehört als gesehen … ob daran wirklich nur die Trockenzeit Schuld ist, sei dahingestellt.

Unsere Highlights:

Petra:
Wat Poh in Bangkok

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Bayon-Tempel in Angkor: der mit den viergesichtigen Türmen

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Kochkurs in Phnom Penh

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Krabben und Sonnenuntergang in Sihanoukville

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Harald:
Ta Phrom – der überwucherte Tempel in Angkor – bekannt aus “Tomb Raider”

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frische Früchte – besonders Ananas und Mango

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Hotel Tamu in Sihanoukville

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Dschungel-Trip

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Tag 22: der letzte …

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Königspalast: die Sonne sticht unerbittlich und brennt auf die Steinplatten des breiten Gehweges, die hohe Mauer neben uns reflektiert noch dazu die Hitze – und das um 9:00 Uhr morgens … der Eingangsbereich ist dafür schön schattig. Wir zahlen 6,25 USD Eintritt pro Person und treten ein – vor uns eine Horde Chinesen – hinter uns eine Horde Chinesen. Mein erstes Motiv, eine Reihe von Apsaras, kann ich vergessen – die netten Touristenkollegen stehen überall im Weg. Aber ich bekomme dann noch meine Chance – bevor wir gehen – da ist es dort ganz leer Smiley mit geöffnetem Mund.

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Der Palast ist wirklich beeindruckend. Wir sehen natürlich nur die Räumlichkeiten für offizielle Anlässe, keine Privaträume. Ein buddhistisch-hinduistischer Mix-Stil charakterisiert die Bauten und Tempel am Gelände.

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In einem Innenhof befinden sich 600m Wandgemälde rund um den Hof in Säulengängen. Die sind aber teilweise in einem erbärmlichen Zustand und werden gerade restauriert.

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An einer der unzähligen Buddhastatuen gibt es Räucherstäbchen und ich habe die Gelegenheit, gegen eine kleine Geldspende einen Wunsch zu deponieren.

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Zum Abschluss – das ist unser letzter Tag in Kambodscha – noch unsere Bilder des heutigen Tages (alle “pictures of the day” findet Ihr übrigens auf facebook!):

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Und noch ein paar Eindrücke unsere Hotels hier in Phnom Penh:
Zimmer und privater Pool (uneinsichtig und vom Zimmer begehbar!)

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“Gang” zum Zimmer und allgemeiner Pool

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Restaurant

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Ihr seht also, wir lassen es uns gut gehen – aber jede Reise hat mal ein Ende und die unsere nun auch bald. Morgen früh um 4:00 müssen wir zum Flughafen. Falls wir Zeit und WLan haben, melden wir uns nochmal mit einem “Abschlussbericht” vom Flughafen in Bangkok. Inzwischen LG und danke für Eure “Begleitung”

Petra + Harald

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Tag 21: Phnom Penh again

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Ein Tempel mit Affen und Flughunden in den Bäumen und ein Markt standen heute Vormittag am Programm:

Zuerst einmal fahren wir um 6.45 mit dem TukTuk zum Wat Phnom, einem Hügel im Norden der Stadt, auf dem die Statue der Dame Penh stehen steht, der Gründerin der Stadt, und wo sich eine ganze Menge Affen tummeln sollen.

Die morgendliche Fahrt im offenen “Taxi” ist angenehm erfrischend, nach etwa 10 Minuten erreichen wir unser Ziel. Der TukTuk-Fahrer will auf uns warten und uns anschließend zum Markt bringen. Wir erklimmen also erwartungsvoll den Hügel, der eine phänomenale Aussicht auf die Stadt bieten soll – so zumindest stand das alles im Reiseführer vollmundig beschrieben!
Tja, was soll ich sagen … der Hügel entpuppt sich als nicht einmal so hoch wie der Innsbrucker Stadtturm, also nix mit spektakulärer Aussicht. Immerhin der Tempel, der oben steht, ist sehr schön.

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Dann die Affen … wir haben sogar Früchte mitgebracht … doch keine Affen weit und breit. Auf Nachfrage erklärt man uns, die seien hier nicht mehr, die hat man “ausgesiedelt” … na super, das war eigentlich der Hauptgrund, warum ich hierher wollte. Stattdessen präsentiert man uns Käfige voll mit gefangenen Wildvögeln – Schwalben, Tauben, Finke … – die man für 1 USD pro Stück kaufen und freilassen kann. Natürlich machen wir das, am liebsten würde ich alle befreien – ich bin schockiert und es macht mich total traurig, das mitansehen zu müssen. Eigentlich sollte man keine Vögel kaufen, denn solange sie Geld mit dem traurigen Geschäft machen, hört das nicht auf, aber mir tun die kleinen Vögelchen einfach so leid, ich MUSS zwei freilassen!

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Da “schimpfen” sich die Leute Buddhisten und dann setzen sie arme unschuldige Tiere solchen Qualen aus – VOR EINEM BUDDHISTISCHEN TEMPEL!!! Aber verklicker das mal einem, der nicht mehr englisch kann als “one Dollar” und “buy”. Ich bin ganz deprimiert. Das war kein guter Tagesstart heute!
Wir machen dann noch eine Runde um den Hügel, aber auch Statue der Dame Penh können wir keine finden – keine Ahnung, wohin sie die “ausgesiedelt” haben. Zu allem Überfluss entpuppt sich auch noch der angebliche Flughund-Schlafbaum als Märchen … ein mehr als enttäuschender Besuch hier! Also zurück ins Hotel und erst einmal ordentlich frühstücken!

Anschließend geht’s zum “Russischen Markt” (k.A. warum der so heißt), angeblich die beste Adresse für Mitbringsel und Kunsthandwerk – laut Reiseführer, aber dem vertraue ich inzwischen nicht mehr so ganz. Tatsächlich finden wir nach dem Eingang haufenweise Kleidung, Schuhe und Spielzeug. Mitten durch einen Essensbereich finden wir dann doch noch den “richtigen” Teil des Marktes und entdecken viel Kitsch aber auch sehr schönes Handwerk – wir werden fündig Smiley mit geöffnetem Mund.

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Nach einer kurzen Pause wollen wir zu “Chinese Noodles”, wieder eine Empfehlung aus dem Reiseführer, wo man einem Chinesen zusehen kann, wie er die langen Nudeln herstellt … und … wer hätte es gedacht … nix war’s … kein Chinese, keine Nudeln … aber zu unserer Nudelsuppe kommen wir trotzdem, gegenüber, bei “family soup”. Klingt nach Riesenauswahl – auf der Karte gibt es dann genau EINE suppe, die war aber sehr gut.

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Einen Punkt möchten wir anschließend noch abhaken – Tai Chi an der Flusspromenade. Heute ist nicht unser Tag: Kein Tai Chi! Naja, was soll’s.

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Momentan sitzen wir wieder im Hotel bei einem Flascherl Wein – auch ganz fein Zwinkerndes Smiley. Morgen sehen wir uns noch den Königspalast an – der ist zumindest da, wo er sein soll und wird wohl mit Prunk und Glamour nicht sparen – schau ma mal.

Tag 18-20: Nixtun, ein Wasserfall und nächtlicher Besuch

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Da sind wir wieder! Zurück in der Zivilisation Zwinkerndes Smiley.

In ca. einer Stunde geht es zurück nach Phnom Penh, wo wir noch 3 Nächte bleiben und uns noch einiges ansehen wollen.
Vorher aber noch ein paar Eindrücke von unserem Aufenthalt in der 4 Rivers Floating Lodge:

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Es waren sehr gemütliche Tage, ohne Sightseeing-Stress (mal abgesehen vom Dschungeltrip, der uns doch einiges abverlangt hat), mit vielen Sprüngen aus dem Schlafzimmer ins kühle Nass,

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gutem Essen und freundlicher Betreuung.

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Am Samstag machten wir dann noch einen Ausflug zum Ta Tai Wasserfall. Beeindruckende Naturkulisse und jetzt in der Trockenzeit die Möglichkeit, sich eine “Hydromassage” verpassen zu lassen unter den “stürzenden Wassern”. Auch Sprünge in den “Pool” sind möglich, aber nix für uns … wir bevorzugen eine Kletterpartie über heiße Steine und die kühle Frische des Wassers in den kleinen “Becken” – ich komme mir vor, wie einer dieser japanischen Affen in den heißen Quellen Smiley mit geöffnetem Mund.

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Die Landschaft dort ist schon schön, die Strukturen der Steine, die Muster, die weggerissene Moose hinterlassen, dazu das Wasser – traurig nur, dass so viele Menschen dort einfach ihren Müll liegenlassen und mit dem Aufräumen hat es die zuständige Community nicht so wirklich … Aber wir genießen den Aufenthalt trotzdem.

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Nach einem gemütlichen Lunch am Boot hat sich Harald (unser Sportler Zwinkerndes Smiley) noch ein Kajak geschnappt und ist uns ein Stück vorausgepaddelt. In der ersten Kurve haben wir ihn dann wieder an Bord gelassen und während der restlichen Fahrt zurück in unsere Lodge (ca. 40 Minuten) hat uns alle, inkl. Guide, die Müdigkeit etwas eingeholt – so ein Ausflug ist aber auch was Anstrengendes Zwinkerndes Smiley!!

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Wie gesagt geht es jetzt dann gleich weiter nach Phnom Penh – von dort melden wir uns dann morgen wieder mit neuen Bildern und Geschichten aus dem fernen Land der Khmer!! So long!

P.S. Gut, dass unser Zelt wirksame Insekten-Gitter hat Smiley.

blog.9ers.at-4525 Bockkäferchen mit ca. 8 cm Körperlänge

manchmal nützen sie aber nix:

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Mantis, ca. 15cm lang.
Die neugierige Dame entdeckten wir um 6 Uhr früh im Zelt Smiley mit geöffnetem Mund.
Na, solang es nix giftiges ist …

Tag 15-17: ein schwimmendes Hotel und ein aufregender Dschungeltrip

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Wie war das mit dem Propheten und dem Berg? So ähnlich ist es hier mit dem Internet. Bin gerade mit dem Gästetransferboot zur Rezeption (Ihr erinnert Euch? Letztes Internet vor dem Paradies Zwinkerndes Smiley) um Euch doch einen Zwischenbericht online zu stellen!

Unser Hotel schwimmt! Die ganze Anlage befindet sich auf einer Art Floß, vertäut am Ufer des Flusses. Wenn jemand über die Stege geht oder ein Boot vorbeifährt schaukelt es ein wenig, aber das ist ok … sogar für mich, die normalerweise auf einer Luftmatratze schon seekrank wird …

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Es gibt nur Platz für maximal 24 Gäste, die Anzahl der nervigen unter ihnen ist damit also auch überschaubar Zwinkerndes Smiley.

Wir befinden uns hier am Rande des Urwaldes, gegenüber einer Insel mit Einheimischen, die ab und zu mit Booten vorbeifahren, normalerweise aber nur tagsüber. Manchmal kommen auch Ausflügler vorbei.

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In den Nacht ist es sehr ruhig. Das einzige, was zu hören ist, ist der “Sound of Nature”, Vögel, Affen und sonstiges Getier, dass sich zwar nicht blicken, aber dafür umso vernehmlicher hören lässt. Am lautesten sind die Fische! Ja wirklich! Die platschen so, wenn sie zum Insekten-Fangen aus dem Wasser springenSmiley mit geöffnetem Mund. Sehen kann man, wie gesagt, nichts, außer ziemlich unspektakuläre Schwalben und heute morgen ein Rieseneichhörnchen – mindestens 1 Meter lang – NICHT ÜBERTRIEBEN!!! Die Managerin des Hotels und der Haustechniker waren ganz neidisch, als ich sie fragte, was das gewesen sei und ihnen das Tier beschrieb. Wir konnten zuerst nicht glauben, dass es wirklich eine Art Eichhörnchen ist, doch ein, leider unscharfes, Foto (es war zu dunkel um 6.30 und das Vieh zu schnell und zu weit weg!) zeigt immerhin soviel, dass wir nun schon auch glauben, dass es sich um ein Eichhörnchen handelte, allerdings eben riesig!

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Unser Zimmer ist ein Zelt, sehr geräumig, schön, sauber, mit Strom und warmem Wasser, TV + DVD (brauchen wir dringend Zwinkerndes Smiley) und 3 Ventilatoren (die braucht man hier allerdings wirklich – tagsüber ist es sehr schwül, nachts etwas kühler!). Empfangen wurden wir von zwei Handtuchelefanten am Bett – und um es gleich vorweg zu nehmen: das sind die einzigen Elefanten, die wir hier zu Gesicht bekommen werden!

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Am schönsten ist es, direkt von der eigenen “Terrasse” in den Fluss zu springen – morgens vor dem Frühstück zB! Das Wasser ist lauwarm und sauber und momentan leicht salzig, da das Meer Wasser hereindrückt.

Gegessen wird in der Mitte der Anlage im Restaurant im Freien. Das Essen ist nicht spektakulär aber qualitativ gut und ordentlich zubereitet – es schmeckt!

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Erreichbar ist das Hotel nur mit dem Boot, der Urwald hinter uns ist unwegsam und sehr dicht, es gibt keinen Landweg hierher.

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Am ersten Abend, nach dem Essen wurden wir mit einem Boot ein paar hundert Meter vom Hotel weg nahe ans Ufer gefahren, um einem sensationellen Schauspiel beizuwohnen: unzählige Glühwürmchen bevölkern dort die Bäume und blinken im Dunkeln um die Wette – es sieht aus wie Weihnachtsdeko! Ein Foto kann niemals die Schönheit dieses Spektakels einfangen und schon gar nicht im Dunkeln vom wackeligen Boot aus – Harald hat es trotzdem versucht und zumindest eines dieser Bilder möchten wir Euch doch gerne zeigen, damit Ihr wenigstens einen kleinen Eindruck davon bekommt, was wir hier gesehen haben – es war fantastisch, wunderschön, atemberaubend!
Da können nicht einmal die farbenfrohen Sonnenuntergänge mithalten!

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Gestern kam dann der vorläufige Höhepunkt unseres Aufenthaltes hier, der Dschungeltrack. In der Beschreibung des Reiseveranstalters las sich das recht gemütlich: mit Motorrad oder Auto in den tiefen Dschungel, ein bisschen wandern, Mittagspause, Schwimmen im Wasserfall, am Abend wieder zurück mit dem Boot …
Gott sei Dank hatten wir keine Ahnung, was uns wirklich erwartet! Hätten wir es gewusst, hätten wir den Ausflug vielleicht nicht gemacht und einen eindrucksvollen Tag versäumt! Die Realität sah dann nämlich so aus: Auf der Ladefläche eines Trucks zum Einstiegspunkt in den Dschungel, insgesamt mehr als 7 Stunden Fußmarsch teilweise steil auf- und abwärts, 3 kurze Pausen von je 5 Minuten, Picknick mitten im Dschungel, kein Wasserfall, da wir zu spät dran waren, um 5 wieder in der Lodge – fix und fertig Smiley mit geöffnetem Mund. Offenbar sahen wir tatsächlich ziemlich fertig aus, denn bei unserer Rückkehr spendierte uns die Managerin spontan eine 1stündige Massage (die haben wir heute auch sehr genossen!).

ABER: es war toll! Ich hätte nie gedacht, dass ich so unbeschwert durch den Urwald gehen könnte, ohne darüber nachzudenken, welches Viechzeug mir hier begegnen könnte … die Neugier überwog bei weitem die “Furcht” vor unliebsamen Begegnungen. Außerdem ist es momentan zu trocken, sodass sich das Tieraufkommen (leider) in Grenzen hält. Das “leider” gilt aber nur für größeres und spektakuläres Getier wie Vögel (es soll hier Tukans und Hornvögel geben) oder Affen (Gibbons und noch eine andere Art). Die Trockenheit hatte den Vorteil, dass wir weder von Mücken geplagt noch von sonstigen Insekten umschwirrt wurden. Aber seht selbst, welchen Zoo wir zu Gesicht bekamen. Darf ich vorstellen:

der Ameisen-Dreier und Fred, der Laubkäfer (ähnlich unseren Maikäfern)

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Konrad, die Echse und Henry, der Gekko – und doch ein “Äffchen” Smiley mit geöffnetem Mund – unser Guide Lao.

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Dann ist da noch das Bolschoi-Ballett, irgendwelche außerirdisch anmutenden hüpfenden und laufenden “Wollknäuel”, ca. 2cm klein (weiß jemand, was das ist???),

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Marie, der Falter und Sepp, der giftige Hundertfüßer (war der schnell … als ob er nicht wüsste, das er giftig ist Zwinkerndes Smiley).

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Außerdem Friedrich, der Wasserläufer und die Daltons, ein Trupp Taumelkäfer, Josy, der “einzige Ast mit Augen” Zwinkerndes Smiley (Zitat “Das große Krabbeln”) und ein paar namenlose Chicken-Wings

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und schließlich der Star: Mathilda, eine wunderschöne, handtellergroße Spinne.

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Auch die Pflanzenwelt ist beeindruckend und spart nicht mit angeberischer Größe, bizarren Formen und auffälligen Strukturen:

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Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke unserer Tour. Der nächste Ausflug ist schon geplant. Allerdings nicht mehr stundenlang durch den Dschungel sondern ganz gemütlich mit dem Boot zu einem Wasserfall – wir werden berichten!

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Erkenntnis des Tages: “Manche Abenteuer erlebt man nur, weil man vorher nicht wirklich weiß, was einen erwartet.” Dazu gehören Kinder-Kriegen, Heiraten und eben Dschungeltrips Zwinkerndes Smiley

Tag 14: ab ins Paradies

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Wir sind jetzt in TaTai (Koh Kong) und starten in ca. 1 Stunde mit dem Boot ins “Paradies” zur 4 River Floating Lodge. Dort gibt es leider kein WiFi, also kein Blog für die nächsten 6 Tage. Ab Montag Abend sind wir dann wieder in der “Zivilisation” in Phnom Penh und melden uns von dort mit hoffentlich eindrucksvollen Bildern aus dem Urwald.

Hier noch ein Eindruck von unserer “Abreisestelle”:blog.9ers.at-93715 blog.9ers.at-93711blog.9ers.at-93713 blog.9ers.at-93714

So long – wir melden uns in 6 Tagen wieder!

P.S. Das ist jetzt schon ein eigenartiges Gefühl, so ganz aus der “Zivilisation” zu treten und keinen Kontakt zur “Außenwelt” zu haben für 1 Woche – da glaubt man immer, man ist nicht abhängig von der Kommunikationstechnik – denkste … Zwinkerndes Smiley

Tag 13: noch ein Markt – Land und Leute II

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Unser Guide hatte uns empfohlen, am frühen morgen zum Fischmarkt hier zu fahren, wo die Fischer nach dem Nachtfang hereinkommen und ihre Waren abladen und anbieten – zumindest hatten wir das so verstanden. Heute morgen sollten wir da hin, haben uns ein TukTuk organisiert und sind los. Gelandet sind wir am Zentralmarkt in Sihanoukville, nicht ganz das, was wir wollten, aber trotzdem immer wieder faszinierend das Gewusel und die Vielfalt an Waren.

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Ansonsten gibt es von hier nicht Neues zu berichten – es ist immer noch sehr fein, Strand, Sonne, die besten Smoothies ever Zwinkerndes Smiley.

Also Teil 2 zum Thema Land und Leute:

5. Leben:

Quirlig! Quirlig und gelassen! Quirlig, gelassen und lebensfroh!

Ich hatte ja schon erwähnt, dass das Hauptverkehrsmittel hier das Moped ist, auch in der Stadt. Knotenpunkt für Alles und Jeden ist der Markt, den es in jeder Stadt und in jedem noch so kleinen Dorf gibt – sei es in großen Dimensionen oder als kleiner “Kramerladen” am Straßenrand.

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Natürlich gibt es auch Einkaufsmeilen für die Touris – unsere “geliebte Lignano-Strandpromenade” – da ist sie wieder Zwinkerndes Smiley! Der Tourismus ist inzwischen auch eine der Haupteinnahmequellen für die Menschen.

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Am Land leben die Menschen in Stelzenhäusern unter denen sie den Schatten finden, den man in der brütenden Sommerhitze hier dringend braucht. Außerdem hat jede Familie ihre eigenen Tiere, ihr eigenes Reisfeld und einen “Gemüsegarten” in dem das nötigste angebaut wird. Viele leben fast als Selbstversorger.

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Die offizielle Währung in Kambodscha ist der Riel (1 EUR = 4.000 Riel), meist zahlt man aber mit US-Dollars. Nur in den einheimischen Lokalen und am Markt braucht man die heimische Währung, dazu gibt es am Markt zwischen den Ständen immer wieder Geldwechsler, bei denen auch die Einheimischen ihre US-Dollar in Riel wechseln können zum Einkaufen. Auch Gehälter werden in USD ausgezahlt und Preisauszeichnung oder eine Rechnung in Riel ist sehr selten.

Der Durchschnittverdienst eines Kambodschaners liegt bei ca. USD 100/Monat. Ein Essen in einem Straßenlokal kostet ca. USD 2,00, ein Bier USD 1,50. Grundstücke in Binnenland sind bereits um USD 20-30/m² zu haben, in Tourismusgegenden wie hier in Sihanoukville kostet ein Grundstück allerdings bis zu unglaublichen USD 600/m²!!!

Zur Begrüßung legt man beide Handflächen aneinander und hebt sie wie zum Gebet – dabei gibt es 5 Stufen:
Brusthöhe – für Gleichgestellte, Kollegen, Freunde, Familie
Kinnhöhe – für Ältere (auch in der Familie) und Vorgesetzte
Nasenhöhe – für Offizielle
Stirnhöhe – gegenüber Mönchen und Mitgliedern der königlichen Familie
Scheitelhöhe – beim Gebet zu Buddha

6. Essen:

Kambodschaner essen viel Fleisch (Huhn, Rind, Schwein) und Fisch. Dazu gibt es immer Reis und Gemüse.

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Das Essen hier ist nicht scharf (gar kein Vergleich zu Indien!) aber man bekommt ab und zu geschnittene Chilis gereicht. Das Lieblingsgewürz der kambodschanischen Küche ist Lemongrass, daneben dominieren Ingwer und Kurkuma sowie Koriander und Limone.

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Die Auswahl an Obst und Gemüse ist unglaublich. Es gibt vieles, das wir auch kennen,

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aber natürlich auch exotische, bei uns teilweise völlig unbekannte Gewächse:

Pak Choi und Drachenfrucht werden einige ja kennen,

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aber wie steht es mit Lotos, von dem man die Samen essen kann, oder aus den Stängeln Suppe macht

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oder mit “Augen” (viel Kern, kaum Fruchtfleisch, im Geschmack ähnlich Litschi)?

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Jackfruit und Durian … schon mal gehört?
Jackfruit habe ich ja schon bei unserem “Dschungeltrip” beschrieben.

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Durian sieht fast gleich aus, nur mit gröberer Oberfläche, nur stinkt sie ganz fürchterlich nach Verwesung – und ist deshalb in Hotels nicht erlaubt Smiley mit geöffnetem Mund – der Geschmack soll aber sehr gut sein (Zitat Anthony: “Smells like hell, tastes like heaven.”) –

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hier im Aufzug unseres Hotels in Bangkok.

7. Tourismus:

Der wächst hier stetig. Noch scheint nicht in allen Köpfen angekommen zu sein, dass Kambodscha inzwischen ein sicheres Reiseland ist. Im Jahre 2014 kamen ca. 4,5 Mio Besucher hierher, bis 2020 wird eine Steigerung auf 7 Mio. erwartet. Wenn sich mal herumgesprochen hat, wie schön das Land und wie freundlich seine Bewohner sind, ist das sicher ein leicht zu erreichendes Ziel. Schade ist nur, dass so manches Naturjuwel dem Tourismusaufkommen geopfert wird, zB Teile des Nationalparks Ream (wie berichtet) oder auch hier in Sihanoukville der Naturstrand, der großteils mit Hotelneubauten zugepflastert wird.

Die meisten Touris kommen aus Vietnam und China. Aber man trifft auch viele Nicht-Asiaten.

Noch sieht man auf den Märkten mehr Einheimische als Touristen und die Anpassung an den Touristengeschmack hält sich in Grenzen, doch das wird sich ändern. Eigentlich schade, denn dann ist es hier lange nicht mehr so schön!

8. Wirtschaft:

Wir haben gehört, dass China sehr viel Geld in Kambodscha investiert, dafür aber auch Privilegien bekommt (nochmal sei der Nationalpark Ream erwähnt!). So wie es uns einer unserer Guides berichtet hat, ist Korruption ein großes Problem . im kleinen Rahmen nennt man es “donation” (das sind zB Polizisten, die an den Hauptstraßen von Bussen und LKWs “Gebühren” kassieren), im großen Rahmen spricht man von “concession” (zB zum Bau von Hotels in geschützten Gebieten). Laut internationalem Korruptionsindex liegt Kambodscha auf Platz 156 von 175 (zum Vergleich: Österreich liegt auf Platz 23 – auch keine Auszeichnung …)

So, das war es vorerst mit den “facts”. Und nach all den trockenen Infos gibt es noch ein schönes Bild zum Träumen:

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Die Erkenntnis des Tages: “Auch lautlose Mücken sind hungrig!” Die Biester hier sind winzig und surren nicht, dafür saufen sie wie ein Vampir und scheinen Männer zu bevorzugen Smiley. Das ist ausgleichende Gerechtigkeit – sonst bin ich immer das Opfer!

Tag 12: am Strand – Land und Leute I

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So, da sind wir wieder. Die Blogpause gestern war gut getimed, da es kein Internet gab – eine Baustelle an der Straße hinterm Hotel hatte das Internetkabel gekappt und die Reparatur dauerte statt der angekündigten einen Stunde den ganzen Tag …

Und wir haben den “freien Tag” genützt um den Strand und seine Bewohner zu erkunden.

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Die Krabben sind total winzig – zw. 1 und 2 cm. Sie kommen an die Oberfläche, sobald das Wasser durch die Ebbe zurückgeht und “räumen dann ihr Haus aus”. D.h. sie transportieren lauter kleine Sandkügelchen aus einem Loch mit perfektem Kreisdurchmesser und lagern die rund um ihre “Wohnung” ab. Manchmal ergeben sich dabei Sternmuster.

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Im Hotel hier lässt es sich auch ganz gut aushalten. Es hat eine angenehme Größe, 20 Zimmer, Restaurant und Bar sind direkt am Strand, beim Essen streckt man seine Füße in den Sand – @Tomas: richtig chillig Zwinkerndes Smiley.

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Die Zimmer sind geräumig und sauber, das Bad im balinesischen Stil halb offen.

blog.9ers.at-93563 tolles Feeling, im “Freien” zu duschen!

Und als Höhepunkt des Tages gibt es dann noch einen spektakulären Sonnenuntergang hinter einer malerischen Insel direkt vor dem Hotelstrand!

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Aber nun ein der erste Teil der versprochenen Infos über Land und Leute:

1. Landschaft:

Flach! Flach und trocken! Flach, trocken und eintönig!

Zumindest im Moment – also trocken, flach ist es hier immer Smiley mit geöffnetem Mund, naja wenn man von ein paar “Hügeln” mit max. 1000m Höhe hier im Südwesten absieht. An den Straßen stehen kleine Dörfer, das Leben spielt sich direkt an den Verkehrswegen ab. Dort haben die Menschen auch teilweise Strom. Das Land besteht hauptsächlich aus (momentan) vertrockneten oder sogar abgebrannten Reisfeldern und Palmenhainen, nur im Urwald stehen dicht an dicht Laubbäume. Der einzige Müll sind Plastikflaschen und –säcke, auch hier ein großes Problem, vor allem da viele Menschen glauben, Plastik sei genauso vergänglich wie organische Abfälle.

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2. Menschen:

Klein! Klein und dünn!

Durchwegs freundlich, offen und zugänglich. Viele sprechen Englisch und freuen sich, wenn man auf sie zugeht und sich für sie interessiert. Natürlich wollen auch hier diverse Händler ihre Waren verkaufen und bieten alles möglich an, ab meistens reicht EIN “Nein” und sie lassen einen in Ruhe. Auch Trinkgeld wird hier nicht offen gefordert, aber jeder Dienstleister freut sich natürlich über eine Zuwendung.

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In den Städten wirken die Leute sehr modern, jeder hat ein Handy und fährt Moped, die Kleidung ist modern und ordentlich, auch am Land sieht man sehr wenige wirklich schmutzige Gesichter (nicht einmal bei den Kindern!) und abgerissene Kleider.

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95% der Menschen hier sind Buddhisten, daneben gibt es noch Muslime, Christen und Hindus. Alles ist erlaubt, angeblich erfährt keine Religionsgemeinschaft irgendwelche Restriktionen. Die Tempel haben einen guten Zulauf, Buddha wird sehr gerne um Hilfe und Beistand angerufen, sehr viele Menschen hier scheinen gläubig zu sein und ihren Glauben auch zu leben. Ab und zu sieht man auf den Straßen sogenannte Bettelmönche, die sich ihr Essen aus Spenden zusammensammeln müssen, da sie selbst nichts kaufen und keine Besitz haben dürfen. Andererseits sieht man dann wieder Mönche mit neuesten Handys und IPods … keine Ahnung, wie das zusammenpasst.

Ich hoffe immer noch auf eine Gelegenheit, solch Mönche auf ein paar Fotos festhalten zu können.

3. Jahreszeit:

Momentan ist Trockenzeit (Regenzeit von Mai-Oktober) mit gelegentlichen “Schauern” (mittlere Weltuntergänge mit Blitz und Donner und sintflutartigem Regen vor allem in der Nacht). Die Wasserstände sind aber noch nicht am niedrigsten Stand und der Tonle Sap, der größte See Kambodschas, hat noch immer eine beachtliche Größe. In der Regenzeit schwillt er von ca. 4km² auf über 10km² an und überflutet die Umgebung. Die Bauern können dann mit dem Reisanbau beginnen. Es gibt meist nur eine Ernte im Jahr. Nur in wasserreicheren Gegenden kann bis zu 3x Reis angebaut werden. In der Trockenzeit gehen viele Bauern in die Städte oder Touristenorte zum Arbeiten.

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4. Städte:

Sauber. Sauber und aufgeräumt.

Hier herrscht wesentlich weniger Chaos und Hektik als in Indien (ja ich weiß: man soll nicht vergleichen, aber Indien ist unsere einzige bisherige Asien-Erfahrung und ein Vergleich ab und zu lässt sich halt nicht vermeiden, aber ich werde das nicht überstrapazieren!). Leider gibt es nicht mehr sehr viele alte Gebäude, aber die wenigen die Krieg und die Roten Khmer überlebt haben werden seit ein paar Jahren renoviert und revitalisiert. Das sind vor allem Bauten aus der französischen Kolonialzeit. Tempel hat fast keine die 1970er überlebt, die meisten sind deshalb ziemlich neu.

Die Elektroinstallationen sind jedenfalls beeindruckend – wer da noch den Überblick hat ist ein Genie!!

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… Fortsetzung folgt …

Ein herzliches “sour sa-dey” aus Sihanoukville von den

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Tag 10: Mangroven und Urwald

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Heute stand eine Bootstour durch die Mangrovenwälder an der Küste am Programm. Wir starteten am Rande des Nationalparkes Ream. Für die kurze Wartezeit, bis der Motor des Bootes installiert war gab es eine “Relaxzone” Zwinkerndes Smiley

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Dann ging’s los: schaukelnd fahren wir Richtung Meer vorbei an Mangrovenwäldern und Palmen.

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An einem in den Urwald gebauten Steg – eigentlich für die Ranger als Kontrollpfad gedacht – halten wir an und steigen aus. Hier können wir die Mangroven aus nächster Nähe betrachten.

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Am Rückweg zeigt uns ein Austerntaucher stolz seine “Beute”.

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Der Wind wird zu stark und das Wasser ist zu flach, sodass das Boot nicht weiterfahren kann. Wir müssen zu Fuß zum Treffpunkt mit unserem Fahrer am Strand auf der anderen Seite eines Hügels. Mit Flipflops an den Füßen (es hatte uns ja keiner gesagt, dass eine “Bergtour” ansteht) und unserem Fotoequipment bewaffnet geht es auf in den Urwald. Zuerst durch ein Dorf mit freundlichen Kindern, die uns eine unbekannte Frucht kosten lassen – Jackfruit:

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sieht aus wie eine riesige Kiwi, wächst direkt am Stamm, da die dünnen Ästchen die schweren Früchte wohl kaum tragen würden. Aus dem Inneren löst sich das Fruchtfleisch in Streifen, sieht aus wie Bandnudeln. Manche von ihnen umschließen einen etwa 3cm großen Kern (Samen) und da ist das beste Fleisch. Schmecken tut das Teil nach Ananas, Mango und Pfirsich – keine Säure, eher trocken, nicht zu süß, total angenehm und gut. Wieder was Neues kennengelernt Smiley mit geöffnetem Mund.

Dann kommt der Urwald! Naja, schaut eher aus wie bei uns im tiefen Wald aber halt ohne Nadelbäume.

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Über Wurzeln und wackelige Stege geht es hinunter zum Strand. Bevor wir dort ankommen überqueren wir noch eine neue Straße – mitten im Nationalpark wurde geschlägert und wird gebaut … skandalös! Da wurde wertvolles Naturgut an die Chinesen verhökert und die bauen nun ein Ferienresort am Meer inklusive 4spuriger Zubringerstraße … was soll man dazu sagen????

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Der Strand sieht dann doch sehr malerisch aus – noch. Ich bin entsetzt über so viel Rücksichtslosigkeit und Gewinnsucht. Das Restaurant am Strand zum Lunch verweigere ich –

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wir essen schließlich ganz nach Landessitte in einem kleinen Lokal direkt an der Straße – supergut um 2,50 USD pro Person!

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Erkenntnis des Tages: Nicht alles, was gut ist, muss auch teuer sein!

Morgen machen wir Blogpause, danach gibt es dann Einiges zu Land und Leuten.

Wir grüßen Euch ganz herzlich mit einem kambodschanischen Lächeln.

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