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Der heutige Tag begann mit einem sehr guten Frühstück auf der Terrasse in Spatzenbegleitung (da alles Essbare zugedeckt wird, holen sich die kleinen Kerlchen einfach die Peanutstückchen vom Löffel neben der PeanutbutterSmiley mit geöffnetem Mund).

Dann starteten wir nach Angkor Thom, der ehemaligen Hauptstadt der Khmer. Der ganze Komplex ist 3x3km groß und wird von einer 7m hohen Mauer umgeben. Er hat 5 Tore, je eines im S, N und W und zwei im Osten, da dort der König seinen “Privatzugang” zum Tempel hatte. Die Tore sind alle identisch und gekrönt von jeweils 4 Gesichtern, wiederum in die 4 Himmelsrichtungen gerichtet. Das ist das Gesicht des Königs oder des Gottes (was auf dasselbe hinausläuft, da der König gottgleich ist), der über alle Menschen wacht.

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Vor dem Eingang “begrüßen” den Besucher Halbgötter und Dämonen, teilweise zerstört, teils renoviert, teils im Originalzustand, die auf “großem Fuß” leben:

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Den Haupttempel der früheren Könige in der Mitte, den Bayon Tempel, haben wir uns genauer angesehen.

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Bayon hatte ursprünglich 54 Türme von denen aber einige eingestürzt sind. Am beeindruckendsten sind die Reliefs mit Szenen aus dem täglichen Leben und dem Kampf der Khmer gegen die Cham (Vietnamesiche Eroberer)

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und natürlich die Gesichter, die sich im ganzen Tempel wiederfinden.

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Überall im Gelände finden sich auch die typischen Khmer-Löwen, die mir besonders gut gefallen, mit ihrem “Stockerl-Hinterteil” Smiley mit geöffnetem Mund.

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Und natürlich gibt es auch hier die übliche Touristenbespaßung: zum Land passend sind es hier als Apsara-Tänzerinnen und Dämonen Verkleidete, mit denen man sich gegen Bares fotografieren lassen kann. Wir machen den “Spaß” nicht mit, amüsieren uns aber gerne über andere Besucher Zwinkerndes Smiley.

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Nach einer angenehmen Mittagspause im “Rosenberger von Angkor” (Touristenlokal mit Touristenpreisen) geht es weiter zu einem der tollsten Tempel in Angkor, Ta Prohm, der einzigen Anlage, die nicht gänzlich von den sie überwuchernden Bäumen befreit wurde.

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Berühmt wurde der Tempel durch die Verfilmung von “Tomb Raider”.

Anschließend bewundern wir noch Angkor Wat (steht morgen am Programm) aus luftiger Höhe:

Mit einem Heliumballon, der an einem Seil hängt, steigen wir knapp über 100m in die Höhe.

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Die 1000m Luftlinie zum Tempel von Angkor Wat erscheinen wie ein Mäusesprung

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und die trockene Landschaft bekommt von oben gleich viel mehr Struktur.

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Morgen steht also ein vorläufiger Höhepunkt am Programm: Angkor Wat. Und da heißt es früh aufstehen, weil wir den berühmten Tempel bei Sonnenaufgang erleben wollen – wir werden berichten!

Oh, fast vergessen: Die Erkenntnis des Tages:

War heute gar nicht so einfach, bei so vielen neuen Eindrücken, etwas “philosophisch hochwertiges” Zwinkerndes Smiley auszufiltern. Das ist auch nicht gelungen, aber eine Erkenntnis, die wir schon auf unserer Indien-Reise hatten, hat sich heute hier wieder ganz massiv in den Vordergrund gedrängt:

Es ist einfach herrlich, mit einem Privatauto unterwegs zu sein. Nach Stunden in der Hitze auf staubigen Steinen von einem freundlichen Chauffeur mit klimatisiertem Wagen, kühlen Erfrischungstüchern und kaltem Wasser empfangen zu werden, grenzt schon fast an Dekadenz und ist kaum zu überbieten.

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