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Heute stand eine Bootstour durch die Mangrovenwälder an der Küste am Programm. Wir starteten am Rande des Nationalparkes Ream. Für die kurze Wartezeit, bis der Motor des Bootes installiert war gab es eine “Relaxzone” Zwinkerndes Smiley

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Dann ging’s los: schaukelnd fahren wir Richtung Meer vorbei an Mangrovenwäldern und Palmen.

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An einem in den Urwald gebauten Steg – eigentlich für die Ranger als Kontrollpfad gedacht – halten wir an und steigen aus. Hier können wir die Mangroven aus nächster Nähe betrachten.

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Am Rückweg zeigt uns ein Austerntaucher stolz seine “Beute”.

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Der Wind wird zu stark und das Wasser ist zu flach, sodass das Boot nicht weiterfahren kann. Wir müssen zu Fuß zum Treffpunkt mit unserem Fahrer am Strand auf der anderen Seite eines Hügels. Mit Flipflops an den Füßen (es hatte uns ja keiner gesagt, dass eine “Bergtour” ansteht) und unserem Fotoequipment bewaffnet geht es auf in den Urwald. Zuerst durch ein Dorf mit freundlichen Kindern, die uns eine unbekannte Frucht kosten lassen – Jackfruit:

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sieht aus wie eine riesige Kiwi, wächst direkt am Stamm, da die dünnen Ästchen die schweren Früchte wohl kaum tragen würden. Aus dem Inneren löst sich das Fruchtfleisch in Streifen, sieht aus wie Bandnudeln. Manche von ihnen umschließen einen etwa 3cm großen Kern (Samen) und da ist das beste Fleisch. Schmecken tut das Teil nach Ananas, Mango und Pfirsich – keine Säure, eher trocken, nicht zu süß, total angenehm und gut. Wieder was Neues kennengelernt Smiley mit geöffnetem Mund.

Dann kommt der Urwald! Naja, schaut eher aus wie bei uns im tiefen Wald aber halt ohne Nadelbäume.

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Über Wurzeln und wackelige Stege geht es hinunter zum Strand. Bevor wir dort ankommen überqueren wir noch eine neue Straße – mitten im Nationalpark wurde geschlägert und wird gebaut … skandalös! Da wurde wertvolles Naturgut an die Chinesen verhökert und die bauen nun ein Ferienresort am Meer inklusive 4spuriger Zubringerstraße … was soll man dazu sagen????

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Der Strand sieht dann doch sehr malerisch aus – noch. Ich bin entsetzt über so viel Rücksichtslosigkeit und Gewinnsucht. Das Restaurant am Strand zum Lunch verweigere ich –

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wir essen schließlich ganz nach Landessitte in einem kleinen Lokal direkt an der Straße – supergut um 2,50 USD pro Person!

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Erkenntnis des Tages: Nicht alles, was gut ist, muss auch teuer sein!

Morgen machen wir Blogpause, danach gibt es dann Einiges zu Land und Leuten.

Wir grüßen Euch ganz herzlich mit einem kambodschanischen Lächeln.

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