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So, da sind wir wieder. Die Blogpause gestern war gut getimed, da es kein Internet gab – eine Baustelle an der Straße hinterm Hotel hatte das Internetkabel gekappt und die Reparatur dauerte statt der angekündigten einen Stunde den ganzen Tag …

Und wir haben den “freien Tag” genützt um den Strand und seine Bewohner zu erkunden.

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Die Krabben sind total winzig – zw. 1 und 2 cm. Sie kommen an die Oberfläche, sobald das Wasser durch die Ebbe zurückgeht und “räumen dann ihr Haus aus”. D.h. sie transportieren lauter kleine Sandkügelchen aus einem Loch mit perfektem Kreisdurchmesser und lagern die rund um ihre “Wohnung” ab. Manchmal ergeben sich dabei Sternmuster.

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Im Hotel hier lässt es sich auch ganz gut aushalten. Es hat eine angenehme Größe, 20 Zimmer, Restaurant und Bar sind direkt am Strand, beim Essen streckt man seine Füße in den Sand – @Tomas: richtig chillig Zwinkerndes Smiley.

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Die Zimmer sind geräumig und sauber, das Bad im balinesischen Stil halb offen.

blog.9ers.at-93563 tolles Feeling, im “Freien” zu duschen!

Und als Höhepunkt des Tages gibt es dann noch einen spektakulären Sonnenuntergang hinter einer malerischen Insel direkt vor dem Hotelstrand!

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Aber nun ein der erste Teil der versprochenen Infos über Land und Leute:

1. Landschaft:

Flach! Flach und trocken! Flach, trocken und eintönig!

Zumindest im Moment – also trocken, flach ist es hier immer Smiley mit geöffnetem Mund, naja wenn man von ein paar “Hügeln” mit max. 1000m Höhe hier im Südwesten absieht. An den Straßen stehen kleine Dörfer, das Leben spielt sich direkt an den Verkehrswegen ab. Dort haben die Menschen auch teilweise Strom. Das Land besteht hauptsächlich aus (momentan) vertrockneten oder sogar abgebrannten Reisfeldern und Palmenhainen, nur im Urwald stehen dicht an dicht Laubbäume. Der einzige Müll sind Plastikflaschen und –säcke, auch hier ein großes Problem, vor allem da viele Menschen glauben, Plastik sei genauso vergänglich wie organische Abfälle.

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2. Menschen:

Klein! Klein und dünn!

Durchwegs freundlich, offen und zugänglich. Viele sprechen Englisch und freuen sich, wenn man auf sie zugeht und sich für sie interessiert. Natürlich wollen auch hier diverse Händler ihre Waren verkaufen und bieten alles möglich an, ab meistens reicht EIN “Nein” und sie lassen einen in Ruhe. Auch Trinkgeld wird hier nicht offen gefordert, aber jeder Dienstleister freut sich natürlich über eine Zuwendung.

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In den Städten wirken die Leute sehr modern, jeder hat ein Handy und fährt Moped, die Kleidung ist modern und ordentlich, auch am Land sieht man sehr wenige wirklich schmutzige Gesichter (nicht einmal bei den Kindern!) und abgerissene Kleider.

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95% der Menschen hier sind Buddhisten, daneben gibt es noch Muslime, Christen und Hindus. Alles ist erlaubt, angeblich erfährt keine Religionsgemeinschaft irgendwelche Restriktionen. Die Tempel haben einen guten Zulauf, Buddha wird sehr gerne um Hilfe und Beistand angerufen, sehr viele Menschen hier scheinen gläubig zu sein und ihren Glauben auch zu leben. Ab und zu sieht man auf den Straßen sogenannte Bettelmönche, die sich ihr Essen aus Spenden zusammensammeln müssen, da sie selbst nichts kaufen und keine Besitz haben dürfen. Andererseits sieht man dann wieder Mönche mit neuesten Handys und IPods … keine Ahnung, wie das zusammenpasst.

Ich hoffe immer noch auf eine Gelegenheit, solch Mönche auf ein paar Fotos festhalten zu können.

3. Jahreszeit:

Momentan ist Trockenzeit (Regenzeit von Mai-Oktober) mit gelegentlichen “Schauern” (mittlere Weltuntergänge mit Blitz und Donner und sintflutartigem Regen vor allem in der Nacht). Die Wasserstände sind aber noch nicht am niedrigsten Stand und der Tonle Sap, der größte See Kambodschas, hat noch immer eine beachtliche Größe. In der Regenzeit schwillt er von ca. 4km² auf über 10km² an und überflutet die Umgebung. Die Bauern können dann mit dem Reisanbau beginnen. Es gibt meist nur eine Ernte im Jahr. Nur in wasserreicheren Gegenden kann bis zu 3x Reis angebaut werden. In der Trockenzeit gehen viele Bauern in die Städte oder Touristenorte zum Arbeiten.

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4. Städte:

Sauber. Sauber und aufgeräumt.

Hier herrscht wesentlich weniger Chaos und Hektik als in Indien (ja ich weiß: man soll nicht vergleichen, aber Indien ist unsere einzige bisherige Asien-Erfahrung und ein Vergleich ab und zu lässt sich halt nicht vermeiden, aber ich werde das nicht überstrapazieren!). Leider gibt es nicht mehr sehr viele alte Gebäude, aber die wenigen die Krieg und die Roten Khmer überlebt haben werden seit ein paar Jahren renoviert und revitalisiert. Das sind vor allem Bauten aus der französischen Kolonialzeit. Tempel hat fast keine die 1970er überlebt, die meisten sind deshalb ziemlich neu.

Die Elektroinstallationen sind jedenfalls beeindruckend – wer da noch den Überblick hat ist ein Genie!!

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… Fortsetzung folgt …

Ein herzliches “sour sa-dey” aus Sihanoukville von den

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