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Unser Guide hatte uns empfohlen, am frühen morgen zum Fischmarkt hier zu fahren, wo die Fischer nach dem Nachtfang hereinkommen und ihre Waren abladen und anbieten – zumindest hatten wir das so verstanden. Heute morgen sollten wir da hin, haben uns ein TukTuk organisiert und sind los. Gelandet sind wir am Zentralmarkt in Sihanoukville, nicht ganz das, was wir wollten, aber trotzdem immer wieder faszinierend das Gewusel und die Vielfalt an Waren.

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Ansonsten gibt es von hier nicht Neues zu berichten – es ist immer noch sehr fein, Strand, Sonne, die besten Smoothies ever Zwinkerndes Smiley.

Also Teil 2 zum Thema Land und Leute:

5. Leben:

Quirlig! Quirlig und gelassen! Quirlig, gelassen und lebensfroh!

Ich hatte ja schon erwähnt, dass das Hauptverkehrsmittel hier das Moped ist, auch in der Stadt. Knotenpunkt für Alles und Jeden ist der Markt, den es in jeder Stadt und in jedem noch so kleinen Dorf gibt – sei es in großen Dimensionen oder als kleiner “Kramerladen” am Straßenrand.

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Natürlich gibt es auch Einkaufsmeilen für die Touris – unsere “geliebte Lignano-Strandpromenade” – da ist sie wieder Zwinkerndes Smiley! Der Tourismus ist inzwischen auch eine der Haupteinnahmequellen für die Menschen.

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Am Land leben die Menschen in Stelzenhäusern unter denen sie den Schatten finden, den man in der brütenden Sommerhitze hier dringend braucht. Außerdem hat jede Familie ihre eigenen Tiere, ihr eigenes Reisfeld und einen “Gemüsegarten” in dem das nötigste angebaut wird. Viele leben fast als Selbstversorger.

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Die offizielle Währung in Kambodscha ist der Riel (1 EUR = 4.000 Riel), meist zahlt man aber mit US-Dollars. Nur in den einheimischen Lokalen und am Markt braucht man die heimische Währung, dazu gibt es am Markt zwischen den Ständen immer wieder Geldwechsler, bei denen auch die Einheimischen ihre US-Dollar in Riel wechseln können zum Einkaufen. Auch Gehälter werden in USD ausgezahlt und Preisauszeichnung oder eine Rechnung in Riel ist sehr selten.

Der Durchschnittverdienst eines Kambodschaners liegt bei ca. USD 100/Monat. Ein Essen in einem Straßenlokal kostet ca. USD 2,00, ein Bier USD 1,50. Grundstücke in Binnenland sind bereits um USD 20-30/m² zu haben, in Tourismusgegenden wie hier in Sihanoukville kostet ein Grundstück allerdings bis zu unglaublichen USD 600/m²!!!

Zur Begrüßung legt man beide Handflächen aneinander und hebt sie wie zum Gebet – dabei gibt es 5 Stufen:
Brusthöhe – für Gleichgestellte, Kollegen, Freunde, Familie
Kinnhöhe – für Ältere (auch in der Familie) und Vorgesetzte
Nasenhöhe – für Offizielle
Stirnhöhe – gegenüber Mönchen und Mitgliedern der königlichen Familie
Scheitelhöhe – beim Gebet zu Buddha

6. Essen:

Kambodschaner essen viel Fleisch (Huhn, Rind, Schwein) und Fisch. Dazu gibt es immer Reis und Gemüse.

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Das Essen hier ist nicht scharf (gar kein Vergleich zu Indien!) aber man bekommt ab und zu geschnittene Chilis gereicht. Das Lieblingsgewürz der kambodschanischen Küche ist Lemongrass, daneben dominieren Ingwer und Kurkuma sowie Koriander und Limone.

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Die Auswahl an Obst und Gemüse ist unglaublich. Es gibt vieles, das wir auch kennen,

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aber natürlich auch exotische, bei uns teilweise völlig unbekannte Gewächse:

Pak Choi und Drachenfrucht werden einige ja kennen,

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aber wie steht es mit Lotos, von dem man die Samen essen kann, oder aus den Stängeln Suppe macht

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oder mit “Augen” (viel Kern, kaum Fruchtfleisch, im Geschmack ähnlich Litschi)?

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Jackfruit und Durian … schon mal gehört?
Jackfruit habe ich ja schon bei unserem “Dschungeltrip” beschrieben.

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Durian sieht fast gleich aus, nur mit gröberer Oberfläche, nur stinkt sie ganz fürchterlich nach Verwesung – und ist deshalb in Hotels nicht erlaubt Smiley mit geöffnetem Mund – der Geschmack soll aber sehr gut sein (Zitat Anthony: “Smells like hell, tastes like heaven.”) –

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hier im Aufzug unseres Hotels in Bangkok.

7. Tourismus:

Der wächst hier stetig. Noch scheint nicht in allen Köpfen angekommen zu sein, dass Kambodscha inzwischen ein sicheres Reiseland ist. Im Jahre 2014 kamen ca. 4,5 Mio Besucher hierher, bis 2020 wird eine Steigerung auf 7 Mio. erwartet. Wenn sich mal herumgesprochen hat, wie schön das Land und wie freundlich seine Bewohner sind, ist das sicher ein leicht zu erreichendes Ziel. Schade ist nur, dass so manches Naturjuwel dem Tourismusaufkommen geopfert wird, zB Teile des Nationalparks Ream (wie berichtet) oder auch hier in Sihanoukville der Naturstrand, der großteils mit Hotelneubauten zugepflastert wird.

Die meisten Touris kommen aus Vietnam und China. Aber man trifft auch viele Nicht-Asiaten.

Noch sieht man auf den Märkten mehr Einheimische als Touristen und die Anpassung an den Touristengeschmack hält sich in Grenzen, doch das wird sich ändern. Eigentlich schade, denn dann ist es hier lange nicht mehr so schön!

8. Wirtschaft:

Wir haben gehört, dass China sehr viel Geld in Kambodscha investiert, dafür aber auch Privilegien bekommt (nochmal sei der Nationalpark Ream erwähnt!). So wie es uns einer unserer Guides berichtet hat, ist Korruption ein großes Problem . im kleinen Rahmen nennt man es “donation” (das sind zB Polizisten, die an den Hauptstraßen von Bussen und LKWs “Gebühren” kassieren), im großen Rahmen spricht man von “concession” (zB zum Bau von Hotels in geschützten Gebieten). Laut internationalem Korruptionsindex liegt Kambodscha auf Platz 156 von 175 (zum Vergleich: Österreich liegt auf Platz 23 – auch keine Auszeichnung …)

So, das war es vorerst mit den “facts”. Und nach all den trockenen Infos gibt es noch ein schönes Bild zum Träumen:

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Die Erkenntnis des Tages: “Auch lautlose Mücken sind hungrig!” Die Biester hier sind winzig und surren nicht, dafür saufen sie wie ein Vampir und scheinen Männer zu bevorzugen Smiley. Das ist ausgleichende Gerechtigkeit – sonst bin ich immer das Opfer!

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