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Ein Tempel mit Affen und Flughunden in den Bäumen und ein Markt standen heute Vormittag am Programm:

Zuerst einmal fahren wir um 6.45 mit dem TukTuk zum Wat Phnom, einem Hügel im Norden der Stadt, auf dem die Statue der Dame Penh stehen steht, der Gründerin der Stadt, und wo sich eine ganze Menge Affen tummeln sollen.

Die morgendliche Fahrt im offenen “Taxi” ist angenehm erfrischend, nach etwa 10 Minuten erreichen wir unser Ziel. Der TukTuk-Fahrer will auf uns warten und uns anschließend zum Markt bringen. Wir erklimmen also erwartungsvoll den Hügel, der eine phänomenale Aussicht auf die Stadt bieten soll – so zumindest stand das alles im Reiseführer vollmundig beschrieben!
Tja, was soll ich sagen … der Hügel entpuppt sich als nicht einmal so hoch wie der Innsbrucker Stadtturm, also nix mit spektakulärer Aussicht. Immerhin der Tempel, der oben steht, ist sehr schön.

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Dann die Affen … wir haben sogar Früchte mitgebracht … doch keine Affen weit und breit. Auf Nachfrage erklärt man uns, die seien hier nicht mehr, die hat man “ausgesiedelt” … na super, das war eigentlich der Hauptgrund, warum ich hierher wollte. Stattdessen präsentiert man uns Käfige voll mit gefangenen Wildvögeln – Schwalben, Tauben, Finke … – die man für 1 USD pro Stück kaufen und freilassen kann. Natürlich machen wir das, am liebsten würde ich alle befreien – ich bin schockiert und es macht mich total traurig, das mitansehen zu müssen. Eigentlich sollte man keine Vögel kaufen, denn solange sie Geld mit dem traurigen Geschäft machen, hört das nicht auf, aber mir tun die kleinen Vögelchen einfach so leid, ich MUSS zwei freilassen!

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Da “schimpfen” sich die Leute Buddhisten und dann setzen sie arme unschuldige Tiere solchen Qualen aus – VOR EINEM BUDDHISTISCHEN TEMPEL!!! Aber verklicker das mal einem, der nicht mehr englisch kann als “one Dollar” und “buy”. Ich bin ganz deprimiert. Das war kein guter Tagesstart heute!
Wir machen dann noch eine Runde um den Hügel, aber auch Statue der Dame Penh können wir keine finden – keine Ahnung, wohin sie die “ausgesiedelt” haben. Zu allem Überfluss entpuppt sich auch noch der angebliche Flughund-Schlafbaum als Märchen … ein mehr als enttäuschender Besuch hier! Also zurück ins Hotel und erst einmal ordentlich frühstücken!

Anschließend geht’s zum “Russischen Markt” (k.A. warum der so heißt), angeblich die beste Adresse für Mitbringsel und Kunsthandwerk – laut Reiseführer, aber dem vertraue ich inzwischen nicht mehr so ganz. Tatsächlich finden wir nach dem Eingang haufenweise Kleidung, Schuhe und Spielzeug. Mitten durch einen Essensbereich finden wir dann doch noch den “richtigen” Teil des Marktes und entdecken viel Kitsch aber auch sehr schönes Handwerk – wir werden fündig Smiley mit geöffnetem Mund.

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Nach einer kurzen Pause wollen wir zu “Chinese Noodles”, wieder eine Empfehlung aus dem Reiseführer, wo man einem Chinesen zusehen kann, wie er die langen Nudeln herstellt … und … wer hätte es gedacht … nix war’s … kein Chinese, keine Nudeln … aber zu unserer Nudelsuppe kommen wir trotzdem, gegenüber, bei “family soup”. Klingt nach Riesenauswahl – auf der Karte gibt es dann genau EINE suppe, die war aber sehr gut.

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Einen Punkt möchten wir anschließend noch abhaken – Tai Chi an der Flusspromenade. Heute ist nicht unser Tag: Kein Tai Chi! Naja, was soll’s.

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Momentan sitzen wir wieder im Hotel bei einem Flascherl Wein – auch ganz fein Zwinkerndes Smiley. Morgen sehen wir uns noch den Königspalast an – der ist zumindest da, wo er sein soll und wird wohl mit Prunk und Glamour nicht sparen – schau ma mal.

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