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Um 3:40 klingelt der Wecker – erbarmungslos. Um 4:00 ist der Transfer zum Flughafen bestellt. Um 4 Uhr ist niemand da, der Portier schläft und weiß dann auch nix von irgendwas und an der Rezeption ist niemand anzutreffen  – Panik macht sich breit! Schließlich wird ein Rezeptionist geweckt, der Englisch spricht und versucht, ein Taxi zu rufen – wir müssen zum Flughafen!! Keine Antwort auf mehrere Anrufversuche – was tun? Schließlich kommt um 4:15 doch noch unser Wagen (Zitat des Fahrers: “Sorry, I’m late.” – jaaaaa, haben wir gemerkt!!), also auf zum Flughafen. Dort fragen wir uns, wozu die Eile? Die Check-In-Schalter sind noch geschlossen, der Flughafen erwacht erst langsam zum Leben. Um 5:00 ist Dienstbeginn … erst einmal durchatmen – ruhig Blut!! Alles gut, um 6:00 sitzen wir im Flieger nach Bangkok. Dort dann der nächste Schock: Unser Flug nach Frankfurt wurde annulliert, wegen der Streiks der Lufthansa-Piloten … *besser kein Kommentar* … was nun? Wie geht es weiter? Wann bekommen wir einen Flug? Wo ist unser Gepäck, das über Frankfurt bis Innsbruck durchgecheckt wurde? Schon wieder schleicht sich Panik an … Am Lufthansa-Schalter kann man uns sicher helfen, aber wo ist der? Eine elektronische Anzeige schickt uns quer durch den Flughafen – falsch – ein Typ an einer Info schickt uns wieder zurück – nochmal falsch – ein anderer Angestellter weist uns endlich den richtigen Weg – durch eine Handgepäckskontrolle – Schuhe aus – Ganzkörperscan – nächste Info. Die Dame dort ist sehr hilfsbereit und ruft am Lufthansa-Schalter an. Da meldet sich aber niemand, die sind erst ab 8:30 da – es ist inzwischen 8:15. Ruhig bleiben! Wir versuchen im Internet an Infos zu kommen, doch das WLan mag uns nicht – keine Verbindung … grrrrr … zurück zur Dame an der Info. Die hat inzwischen am Lufthansa-Schalter jemanden erreicht und erklärt uns, wohin wir müssen. Endlich eine vernünftige Auskunft! Der Herr bei Lufthansa ist total nett und wir haben großes Glück: wir werden auf einen Flug von Thai-Air umgebucht, der zwar 25 Minuten später startet, aber zur gleichen Zeit in Frankfurt landet wie unser ursprünglicher Lufthansa-Flug, also werden wir auch noch den Anschlussflug nach Innsbruck erreichen und unser Gepäck wird auf die Thai-Maschine umgebucht! Erleichterung!! Nun aber erst mal ein Kaffee, und zwar ein anständiger, also auf zu Starbucks. Die 13 USD für 2 Kaffee und 2 Muffins können uns nun auch nicht mehr schocken …

Nun sitzen wir hier am Gate und warten auf unseren Flug – in 2 Stunden sollte es soweit sein – ich bin zuversichtlich, dass nun alles gut geht!

Genug Zeit also für ein kurzes Fazit unserer Reise:

Kambodscha ist …

… langsam: Die meisten Autofahrer sind unterwegs wie auf Schlaftablette, nur die Mopeds kennen ein Gaspedal, sind allerdings alle gedrosselt und vorschriftsmäßig unterwegs, doch gegenüber den meisten Autos wirken sie einfach rasend schnell Zwinkerndes Smiley.

… unpünktlich: Kambodschanische 5 Minuten sind dann doch etwas länger als europäische Zwinkerndes Smiley und dauern etwa 15-20 Minuten. Unser Fahrer heute morgen hatte seine Verspätung auch ganz locker gesehen. Verwöhnt von der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Fahrer unserer Reiseagentur haben wir damit einfach nicht gerechnet. Was lernen wir daraus? Immer eine halbe Stunde Verspätung einplanen und unbedingt einen Wagen vorbestellen, wenn man vor 6:00 früh los muss, denn Taxi ist da noch keines zu bekommen. Nebenbei hat man hier die Ruhe weg: 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein? Bei Flügen am frühen Morgen sinnlos … Dienstbeginn ist eh erst um 5:00!

… “teuer”: Also jetzt nicht für unsere Verhältnisse aber in Relation zum Durchschnittseinkommen teilweise schon: so kostet zB ein Liter Benzin 1 USD, das ist 1% des Durchschnittseinkommens eines Kambodschaners! In so ein Tuk-Tuk-Moped passen 2,5 l, wie weit damit gefahren werden kann, weiß ich aber nicht. Auch ein Essen mit 2,00 USD ist dann doch relativ teuer.

… freundlich: Das muss natürlich auch gesagt werden: Die Kambodschaner sind durchwegs seeeeehr nett, hilfsbereit, freundlich, zuvorkommend, überhaupt nicht aufdringlich und sehr bemüht, den Aufenthalt so schön wie möglich zu machen.

… geschmackvoll: Das bezieht sich sowohl aufs Essen als auch auf die Hotels: Das Essen ist würzig aber nie scharf (aber Achtung: viele Restaurants bieten asiatische Gerichte aus verschiedenen Ländern an und da kann das ein oder andere schon ziemlich “feurig” sein), die Früchte einfach himmlisch gut! In den Hotels haben wir nie Kitsch gesehen, alle waren sehr schön und dezent eingerichtet, angenehm geräumig und stilvoll.

… tierisch ungewöhnlich, aber auch tierisch leer: Zwei Tiere haben es mir besonders angetan: der Popo-Löwe (typischer Khmer-Stil) und ein Gecko, den wir zwar nie sehen aber umso öfter hören konnten – er ruft seinen Namen “Gecko” … krass!! Ansonsten waren unsere Tiersichtungen enttäuschend – wir hatten dann doch eine Vielzahl an Exotischem erwartet, es sollte ja auch einiges zu sehen geben, aber wir haben wohl mehr gehört als gesehen … ob daran wirklich nur die Trockenzeit Schuld ist, sei dahingestellt.

Unsere Highlights:

Petra:
Wat Poh in Bangkok

blog.9ers.at-91475 blog.9ers.at-9974

Bayon-Tempel in Angkor: der mit den viergesichtigen Türmen

blog.9ers.at-0504 blog.9ers.at-0533

Kochkurs in Phnom Penh

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Krabben und Sonnenuntergang in Sihanoukville

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Harald:
Ta Phrom – der überwucherte Tempel in Angkor – bekannt aus “Tomb Raider”

blog.9ers.at-92151 blog.9ers.at-92167

frische Früchte – besonders Ananas und Mango

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Hotel Tamu in Sihanoukville

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Dschungel-Trip

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